Feger, Pitschies und Nolacken

Ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum gegen Rassismus und Diskriminierung

vom 11. – 31. Oktober 2009
organisiert vom Ring Politischer Jugend in Kooperation mit der Linksjugend [solid] Sachsen und dem Roter Baum

Rassismus und Diskriminierung beschränken sich nicht auf einen kleinen Ausschnitt der Gesellschaft. Sie treten auf die eine oder andere Weise überall, in sämtlichen Bevölkerungsschichten und Formen auf. Das Kunstprojekt *Feger, Pitschies und Nolacken* unternimmt den Versuch, das Problem in seiner ganzen Bandbreite zu beleuchten und in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Termine:
Mo. 12.10 17.00 Uhr *Auftakt Street University* / Jägerhof Passage / könnteman Bar
Fr. 16.10. 16.00 Uhr *Modenschau* / Grimmaische Straße / bei Regen in der Jägerhof Passage
Sa. 24.10. 19.00 Uhr *Kurzfilme / Comic Release / Finale Schülerfilmwettbewerb* / WESTWERK – Mensa
Fr. 30.10. 21.Uhr *Abschlussparty* mit Dokumentation / TELEGRAF CLUB
*Training* „What can we do?” 21.-30.10.

aktuelle Informationen: www.fpn09.de

Vom 11. bis 31. Oktober 2009 werden Künstlerinnen und Künstler den Leipziger Stadtraum dazu nutzen, sich auf unterschiedlichen Wegen dem Thema zu nähern. Im Rückgriff auf klassische Bildungsmethoden sowie durch die kreative Aneignung öffentlicher Räume suchen sie den Kontakt nicht nur zu einem kunstinteressierten, sondern vor allem zu einem kunst- und politikfernen Publikum.

Am Sonntag dem 11. Oktober findet um 15.00 Uhr auf dem Burgplatz in Leipzig die Vernissage des Kunstprojektes „FPN09“ statt. Nach den feierlichen Reden wird die Fotoausstellung „WOHNHAFT“ von Betty Pabst eröffnet. Weitere beteiligte Künstler_innen werden anwesend sein, ihre Projekte vorstellen und
Aktionen durchführen.

Neben Installationen, Performances, Filmvorführungen, einer Modenschau, Plakat- und Stickeraktionen und Ausstellungen im öffentlichen Raum sensibilisiert die *Street University* mit einer begleitenden Vortragsreihe für die alltägliche und daher oft nicht wahrgenommene Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung. Unter dem Motto *What can we do?** *nehmen – im Rahmen des EU-Programms *Jugend in Aktion, *unterstützt von der EU-Kommission – 25 Jugendliche aus fünf Ländern an einem Training für antirassistische Bildungsarbeit teil. Ein *Schülerfilmwettbewerb* in Kooperation mit der Medienwerkstatt zum Thema ist ein weiterer Schwerpunkt des Projektes.

Teilnehmende Künstler_innen: *Max Baitinger, Paula Bulling, , Ariane Jedlitschka, Kathrin Lemke, Luise Marbach, Guillermo Fiallo Montero, Neue Leipziger Küche, Sofia Dona Ntona, Betty Pabst, Marta Przybylska-Poli, Teresa Vida Sanchez, Alf Thum (FDÄ), Andreas Ullrich, Roozbeh Asmani, Sherine Abdel Rassoul, Maman Salissou Oumarou, Mandy Gehrt und der Theaterhof Priessenthal

*Mode:* DUST PRODUCTION, Schema F, Lise JAJA Scinu (Juliane Hoffman +
Jessica Schott), Katalin Gennburg, kleiderschneider (Klara Schneider), Dachs
Dessert (Doreen Borsutzki)